Montag, Januar 22, 2007

13. Januar 2007: Neuseeland - Auckland

25 Grad, Auckland, Neuseeland

Welcome to New Zealand

Denk ich an Neuseeland in der Nacht, sehe ich grüne Pracht – frei nach Heinrich Heine. Aber ernsthaft: Neuseeland weckt in mir die beiden Assoziation – ganz grün und ganz weit weg. Und beides stimmt. Hier in Neuseeland haben wir uns den am weitesten von Europa entfernten Fleckchen Erde ausgesucht. Würde man sich mit Schaufel und viel Ausdauer gewappnet daran machen, einen Tunnel zu graben, käme man - ¡Hola! - direkt in Spanien wieder heraus. Neuseeland oder Aotearoa wie die Marori es getauft haben, gehört zum Commonwealth of Nations und die Queen ist damit Staatsoberhaupt. Ich spür das allerdings nur in der angenehmen Tradition völlig kostenloser Museen. Neuseeland ist flächenmäßig nur wenig kleiner als Italien, aber ziemlich in die (Nord-Süd) Länge gezogen: 1600 Kilometer (Deutschland nur 880 Kilometer). Hinzu kommen enorme Höhenunterschiede und Regen, der im Westen häufiger ist als im Osten. In anderen Worten, Regenwald, Strand, Vulkane, Geysire, Steppe, Gletscher, Fjorde – you name it. Paradies aller Outdoor Lovers.

Touristen lieben Neuseeland. Mehr als 2 Millionen statten jährlich den 4 Millionen Neuseeländern einen Besuch statt. Dabei haben sie viel Platz, denn Neuseeland gilt als eines der dünner besiedelten Länder der Welt, 15 Leute pro Kilometer2. Es gibt einige Landesteile – vor allem auf der Südinsel – die fast unbewohnt sind und andere wie Auckland im Norden, in der sich ein Drittel (!) der gesamten Bevölkerung sammelt. Und genau dort hat unsere Reise begonnen.

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